Wie viel – How much?


Überwiegend weiße Leinwand. Gestern habe ich ein paar Last Minute Entscheidungen getroffen, bevor der Tag vorüber war. Ich stellte die drei Leinwände auf und setzte ein paar Striche mit dem breiten Pinsel:

Ein Stück blauer Himmel war immer motivierend, eben noch das Grün ausprobieren, das mir in die Hände gefallen ist. Dann noch etwas Weiß, Orange und Ocker, damit es nicht so giftig wirkt … Alles vorsichtig setzen, mit langsamen Bewegungen, eigentlich ohne wirklich zu wissen, was es wird.

Bloß keine Bäume malen, brich solche Vorstellungen direkt wieder auf, wenn es zu deutlich danach aussieht. Unten mehr helles und gebrochenes Grün, aber nicht wirklich Wiese. Das Ganze oben wiederholen, um es aufzufangen. Senkrechten mit räumlichen Linien kombinieren, aber den Horizont lassen, de sich da so versetzt gebildet hat. Wie wäre es mit ein paar orangefarbenen Akzenten links und rechts? Mehr geometrische Elemente als Kontras zu den lebhaften Formen.

Nun gut, am nächsten Morgen die Frage: “Warum bleibt das nicht einfach so? der Betrachter sieht genug, um Auge und Gehirn auf die Reise zu schicken bei der Suche nach Bedeutung. Landschaft ist so einfach.”

Ich habe mein Ziel erreicht, die Balance zwischen dem Sehen von Objekten und dem von Farben und Pinselstrichen. Ist die deskriptive Element zu aufdringlich? Ist die Malerei stark genung, um die Auge eine Weile zu beschäftigen? Wie lange? Lange genug? Wann ist das?


Mostly white canvas. Yesterday I made some last minute decisions before the day was over. I placed these three canvasses und just started to set a few marks with a broad brush:

 A patch of blue sky was always motivating, just try out this kind of green I just found and make it less vicious with a bit of white, orange, ochre …  Place it carefully, slowly moving, but without really knowing what I do. “Don’t pain trees! Break those ideas as soon as they come up. More light and broken green in the lower part but no meadow. Reoeat on top and bottom to spoil that concept. Combine vertikals with spacial effects but leave that broken horizon intact that that has turned up eventually. How about some rather clear orange accents left and right? More geometry to place contrasts to the vivid forms.

 Well, right, on the next morning the question is there: why not leave it that way? The spectator sees enough to send eyes and mind onto the search for meaning. Landscape is so simple.

 

I have reached my goal, the balance between seeing objects and at the same time just colours and brush strokes. Is that descriptive part too obvious? It the part of painting strong enough to keep the eyes busy for a while! How long? Long enough? What is that?

 

You may also like

Leave a comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.